Und wieder mal ein Design von Karl-Heinz Seydel, dem Hoffrisör hinter der Litfaß-Säule in der Frankfurter Fahrgasse:
Die Ähnlichkeit ist doch verblüffend, oder? Ich war total überrascht, wie exakt sich die alte Kamera trotz der Stilisierung abbildet.
Es handelt sich um eine Franka Bonafix, eine Zweiformat-Klappkamera für 6 x 9 und 6 x 6 Zentimeter große Negative auf 120er Rollfilm. Gebaut wurde sie in Bayreuth etwa 1950. Zwischen den beiden Negativgrößen wird im Innern der Kamera durch eine Einlege-Maske gewechselt. Die Bonafix hat einen Vario-Verschluss (1/200 bis 1/25 Sekunde und B), das Objektiv ist ein Radionar 1:4,5/105 mm von Schneider, Kreuznach.
Es ist eine Kamera des gleichen Typs, mit dem Arno und Alice Schmidt in den Nachkriegsjahren ihre Schwarzweiß-Aufnahmen fotografiert haben (siehe auch, wobei anzumerken ist: die Marke der Kamera war Franka, das Modell eine Bonafix, aber je nun..). Dazu: meine Memories von der Ausstellung der Schmidt-Bilder in Regensburg vom Eingang bis zum Dunkelbier. Wobei mich im Zusammenhang mit der Kamera die Frage beschäftigt hat: Bei ihrer ausgeprägt länglichen Form (klar: bei 6x9) ist das von den Schmidts wohl (zunächst) aus Sparsamkeit bevorzugte quadratische Format gar nicht so leicht zu handhaben. Erst mit den späteren, "tiefergelegten" Farbdiapositiven der zweiäugigen Yashica wird das Format für die Motivauffassung wirklich zwingend.
Genauer zu besichtigen ist die Bonafix samt den weiterentwickelten Varianten zum Beispiel hier, im Kameramuseum von Kurt Tauber.
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| Foto: P. Osterritter |
Die Ähnlichkeit ist doch verblüffend, oder? Ich war total überrascht, wie exakt sich die alte Kamera trotz der Stilisierung abbildet.
Es handelt sich um eine Franka Bonafix, eine Zweiformat-Klappkamera für 6 x 9 und 6 x 6 Zentimeter große Negative auf 120er Rollfilm. Gebaut wurde sie in Bayreuth etwa 1950. Zwischen den beiden Negativgrößen wird im Innern der Kamera durch eine Einlege-Maske gewechselt. Die Bonafix hat einen Vario-Verschluss (1/200 bis 1/25 Sekunde und B), das Objektiv ist ein Radionar 1:4,5/105 mm von Schneider, Kreuznach.
Es ist eine Kamera des gleichen Typs, mit dem Arno und Alice Schmidt in den Nachkriegsjahren ihre Schwarzweiß-Aufnahmen fotografiert haben (siehe auch, wobei anzumerken ist: die Marke der Kamera war Franka, das Modell eine Bonafix, aber je nun..). Dazu: meine Memories von der Ausstellung der Schmidt-Bilder in Regensburg vom Eingang bis zum Dunkelbier. Wobei mich im Zusammenhang mit der Kamera die Frage beschäftigt hat: Bei ihrer ausgeprägt länglichen Form (klar: bei 6x9) ist das von den Schmidts wohl (zunächst) aus Sparsamkeit bevorzugte quadratische Format gar nicht so leicht zu handhaben. Erst mit den späteren, "tiefergelegten" Farbdiapositiven der zweiäugigen Yashica wird das Format für die Motivauffassung wirklich zwingend.
Genauer zu besichtigen ist die Bonafix samt den weiterentwickelten Varianten zum Beispiel hier, im Kameramuseum von Kurt Tauber.

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